Geht das überhaupt? Wenn uns Sorge und Ängste plagen? Wenn wir nicht wissen, wie es weiter geht? Wenn wir viele Dinge nicht tun können, die uns bisher Kraft und Freude gegeben haben? Wenn die Hoffnung auf ein Leben „so wie früher“ schwindet? JA, es gibt sie immer noch – diese kleinen Momente der Zufriedenheit / des Glücklichsein. Wir brauchen sie als Gegengewicht zu allem, was über uns hereinbricht. Sie sind kostbar, bringen uns Freude, Leichtigkeit, Lachen. Stellen Sie sich einen kleinen Garten mit Ihren Lieblingsblumen vor, die das Unkraut schon fast überwuchert hat. Drängen Sie das Unkraut zurück, damit die Blumen wieder sichtbar werden.

  1. Was verstärkt Sorge und Angst? Wenn es Nachrichten, Zahlen, Bilder, Gespräche sind – gönnen Sie sich eine Auszeit! Wenn es Gedankenspiralen sind, hilft ein Gummiband um das Handgelenk. Einmal kräftig daran ziehen, loslassen – der Schmerz unterbricht das Gedankenkarussell.
  2. Kleine „Auszeiten“ – 3 bewusste Atemzüge tief in den Bauch, beim Einatmen mit dem Gedanken „Ich atme Ruhe und Kraft ein“, beim Ausatmen „Ich lasse los“
  3. Jedes Schlechte hat auch gute Seiten – schärfen Sie Ihren Blick fürs Positive! Für jeden ist es etwas Anderes: mehr Zeit für die Familie, das Entdecken neuer Reiseziele in der Nähe, die Erfahrung, dass ein „Weniger“ auch Vorteile hat, die Bedeutung von Beziehungen, die Erfahrung der eigenen Stärke, Anpassungsfähigkeit. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?